{"id":184,"date":"2019-02-14T18:29:42","date_gmt":"2019-02-14T18:29:42","guid":{"rendered":"https:\/\/frankfurter-kaleidoskop.de\/?p=184"},"modified":"2019-02-14T18:32:18","modified_gmt":"2019-02-14T18:32:18","slug":"13-2-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frankfurter-kaleidoskop.de\/?p=184","title":{"rendered":"13.2.2019"},"content":{"rendered":"\n<p>Sparsamkeit ist eine vornehmlich deutsche Tugend, die nicht von vornherein sinnlos erscheint. Aber wo bleibt das Hohelied auf die Sparsamkeitsbem\u00fchungen der VGF, die f\u00fcr die technische Seite des Stra\u00dfen- und U-Bahn-Betriebs &#8211; kurz: Stadtbahnbetriebs &#8211; in Frankfurt zust\u00e4ndig ist? Seit Jahren schon ist diese Gesellschaft bestrebt, den Stromverbrauch und damit wohl auch die Ausgaben f\u00fcr den Fahrbetrieb herunterzuschrauben. Als probates Mittel daf\u00fcr sieht sie zum Beispiel &#8211; neben anderem &#8211; die Verk\u00fcrzung der von ihr betriebenen Z\u00fcge w\u00e4hrend der Nicht-Sto\u00dfzeiten an, wenn &#8211; so haben es wom\u00f6glich statistische Erhebungen ergeben &#8211; nicht so viele Menschen die Bahnen benutzen, dass die U-Bahnen weiterhin mit drei Wagen fahren m\u00fcssen (zumindest auf der A-Strecke von Norden Richtung S\u00fcdbahnhof; auf der B-Strecke fahren die U 5 durchg\u00e4ngig in Doppel- und die U 4 sogar in Vierer-Traktion, wie es sich f\u00fcr eine Gro\u00dfstadt mit entsprechendem Massenverkehr auch geh\u00f6rt). <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist auch insoweit Schilda nahe (Sie erinnern sich &#8211; der Ort mit den Schildb\u00fcrgerstreichen&#8230;). Heute beobachtete ich im U-Bahnhof R\u00f6merstadt in der Zeit des auslaufenden Berufsverkehrs, wie ein Doppelzug der Linie U 9 l\u00e4ngere Zeit an der Station hielt, weil ein Fahrer in den zweiten Wagen einstieg, um diesen abzukoppeln und &#8211; wieder r\u00fcckw\u00e4rts Richtung Ginnheim &#8211; aufs Abstellgleis auf der Niddabr\u00fccke zu rangieren, wo er dann den lieben langen Tag abgestellt bleiben sollte &#8211; denn die U 9 musste ja auf ihr Standardma\u00df von nur einem Wagen gekappt werden. Wo k\u00e4men wir denn hin, wenn es bei 2-Wagen-Z\u00fcgen bliebe, aber nicht genug Fahrg\u00e4ste einstiegen? Das Man\u00f6ver nahm &#8211; weil das Signal nicht reagierte &#8211; knapp 5 Minuten in Anspruch, w\u00e4hrend derer der nachfolgende Zug der Linie U 1 Richtung S\u00fcdbahnhof auf freier Strecke warten durfte, bis das Gleis wieder frei war; ebenso nat\u00fcrlich die zahlreichen am Bahnsteig wartenden Menschen, die in die Innenstadt fahren wollten. Fragt sich, ob der Aufwand sich lohnt. Das Fahrplangef\u00fcge auf der am meisten befahrenen Strecke Frankfurts bringt er allemal geh\u00f6rig durcheinander. Immerhin: Jetzt kenne ich das Geheimnis der permanenten Versp\u00e4tung auf der Linie U 1!  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sparsamkeit ist eine vornehmlich deutsche Tugend, die nicht von vornherein sinnlos erscheint. Aber wo bleibt das Hohelied auf die Sparsamkeitsbem\u00fchungen der VGF, die f\u00fcr die technische Seite des Stra\u00dfen- und U-Bahn-Betriebs &#8211; kurz: Stadtbahnbetriebs &#8211; in Frankfurt zust\u00e4ndig ist? Seit Jahren schon ist diese Gesellschaft bestrebt, den Stromverbrauch und damit wohl auch die Ausgaben f\u00fcr den Fahrbetrieb herunterzuschrauben. 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