{"id":393,"date":"2019-07-24T14:09:49","date_gmt":"2019-07-24T14:09:49","guid":{"rendered":"https:\/\/frankfurter-kaleidoskop.de\/?p=393"},"modified":"2019-07-24T14:14:01","modified_gmt":"2019-07-24T14:14:01","slug":"24-7-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frankfurter-kaleidoskop.de\/?p=393","title":{"rendered":"24.7.2019"},"content":{"rendered":"\n<p>Trotz der Leere des Sommerlochs &#8211; oder gerade ihretwegen? &#8211; es gibt doch immer etwas, wor\u00fcber das Gehirn sich seine Gedanken macht&#8230; Und wenn es sonst nichts gibt, ein Thema bleibt gewiss: Die Deutsche Bahn. Heute nicht wegen irgendwelcher Unp\u00fcnktlichkeiten im Zugverkehr (g\u00e4hn!). Doch mein t\u00e4glicher Weg zur Arbeit f\u00fchrt mich &#8211; der treue Leser wei\u00df es &#8211; an der Baustelle entlang der Main-Weser-Bahn vorbei, und da ruhen auf weiten Streckenabschnitten halt schon seit Monaten die Arbeiten, die auch zuvor nur schleppend vorangingen. Immerhin, ein Bagger bewegte sich am Montag in H\u00f6he der Ginnheimer Unterf\u00fchrung und heute sah ich von fern aus der U-Bahn doch Bewegungen am Bahndamm zwischen Ginnheim und Eschersheim. Es ist nun sehr klar, warum die Inbetriebnahme des Ausbaugleises erst f\u00fcr 2022 angek\u00fcndigt ist, und es steht zu erwarten, dass es sp\u00e4ter werden wird. Und wer Zeuge dieser ph\u00e4nomenalen Bauarbeiten ist, wei\u00df, warum die Republik ein so schnell und breit ausgebautes Stra\u00dfennetz hat, nicht aber ein modernes Schienennetz, welches auch nur den Mindestanspr\u00fcchen an die Verkehrsbed\u00fcrfnisse gen\u00fcgte.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Gedanken, einmal in Bewegung, schweifen weiter und nehmen virtuell die ganze Stadt in Augenschein, und siehe, all\u00fcberall finden sich Beispiele f\u00fcr den Beharrungs- und Vermeidungswillen der Deutschen Bahn, manifest in in Stein gewordenen Restbest\u00e4nden der Vorkriegszeit &#8211; und damit meine ich die Zeit vor dem 1. Weltkrieg, wohlgemerkt -, Hindernis jeder modernen Stadtgestaltung und vor allem der gebotenen Angleichung an die gegenw\u00e4rtigen verkehrstechnischen Notwendigkeiten (von verkehrstechnischem Fortschritt mag ich schon gar nicht sprechen). Als da w\u00e4ren: Der Vorplatz des Hauptbahnhofs, dessen Umgestaltung die Stadt schon seit Jahren als vordringlich ansieht; die Engstellen, die die eisernen Br\u00fccken der alten Reichsbahn am Ostbahnhof oder in der M\u00f6rfelder Landstra\u00dfe bilden; die Schandflecke des Ostbahnhofs und des Eschersheimer Bahnhofs (auch den Betonkasten des Westbahnhofs kann man getrost dazurechnen) samt der davorliegenden Pl\u00e4tze &#8211; das alles sind Zeugnisse des Widerstands der Bahn, Verantwortung f\u00fcr das Gemeinwesen wahrzunehmen &#8211; und leider auch des Unverm\u00f6gens der Verantwortlichen der Stadt, hier endlich mal mit allen zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln dreinzuschlagen und den Verantwortlichen der DB Beine zu machen. Es kann doch nicht sein, dass Stadtgestaltung am Nichtstun oder am Veto der Bahn scheitert! Und es darf auch nicht sein, dass weiterf\u00fchrende Projekte wie etwa der Fernbahntunnel wegen der sattsam bekannten Schlafm\u00fctzigkeit und Inkompetenz der Bahn nicht durchgeplant und realisiert werden. Mit diesem verzweifelten Hilferuf endet der heutige Eintrag. Die Hitze fordert Tribut. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz der Leere des Sommerlochs &#8211; oder gerade ihretwegen? &#8211; es gibt doch immer etwas, wor\u00fcber das Gehirn sich seine Gedanken macht&#8230; Und wenn es sonst nichts gibt, ein Thema bleibt gewiss: Die Deutsche Bahn. Heute nicht wegen irgendwelcher Unp\u00fcnktlichkeiten im Zugverkehr (g\u00e4hn!). 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